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Flagge Brasilien Allgemeines Flagge Brasilien

Fläche:8.511.965 qkm

Bevölkerungszahl:186.11.587 (okt.2006)

Bevölkerungsdichte:21,4 pro qkm

Hauptstadt:Brasilia

Geographie:

Brasilien bedeckt fast die Hälfte Südamerikas (fünfgrösstes Land der Erde) und grenzt mit Ausnahme Chiles und Ecuadors an alle Südamerikanischen Länder.Der Atlantik bildet die östliche Grenze.Das Land besteht zu ca. 60% aus Hochebenen und zu 40% aus Flachland.Im Süden,am Dreiländereck Brasilien,Argentinien und Paraguay befinden sich die Iguacu-Fälle mitten im Dschungel.Die Berge, im Südosten,Siera da Mantiquera,erreichen eine Höhe von rund 2800m.Niedrige Berge, zB. in Rio de Janeiro bilden eine Barriere an der Atlantikküste,die durch zahlreiche Lagunen Durchbrochen wird.Die Bundesstaaten Minas Gerais,Sao Paolo,Rio de Janeiro und Paraná sind dicht besiedelt.

Sprache:

Die Amtssprache ist Portugiesisch.Englisch und Spanisch wird vereinzelt gesprochen.Im Süden wird auch Deutsch gesprochen,besonders in Santa Catarina und Rio Grande de Sul ebenso Französisch und Italienisch.Es gibt noch rund 180 Indianersprachen.

Religion:

805 römisch-katolisch;10% Protestanten,andere christliche Gemeinschaften,Minderheiten von Buddisten,Bahai,Muslimen und Juden;Naturreligionen und Afrobrasilianische Kulte.

Ortszeit:

Brasilien hat mehrere Zeitzonen:

Osten,Nordosten,Pará.MEZ -4 (UTC -3)

Westen,West-Pará,Amapa:MEZ -5 (UTC -4)

Acre:MEZ -6 (UTC -5)

Post:

Der Postverkehr ist verhältnismässig zuverlässig.Wer Briefe per Einschreiben schickt oder eine Frankiermaschiene benutzt,umgeht das Risiko,dass die Briefmarke abgelöst wird.Luftpost nach Europa benötigt 4-6 Tage,auf dem Seeweg mindestens 4 Wochen.

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Einreise und Aufenthalt

Als Europäer brauchen sie für kurzfristige Aufenthalte (bis 3 Monate) kein Visum
zu beantragen.Es wird direktbei der Einreise von den brasilianischen Behörden erteilt.
Näheres zu Einreise,Aufenthalt und Ausreise erfahren sie von den deutschsprachigen
Vertrtretungen im Land.
Arbeitsaufenthalte werden von den brasilianischen Behörden peinlichst genau kontrolliert
und sollten auf jedem Fall vorher mit den brasilianischen Behörden abgeklärt werden.
Mit grosszügigen Bearbeitungszeiten ist zu rechnen.
Wer nicht nur in Brasilien ständig wohnen (recidencia),sondern brasilianischer Bürger
werden will (naturalizacao),sollte sich über die praktischen Konsequenzen bzgl. der
Staatsbürgerschaft informieren.
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Capoeira
Capoeira ist ein brasilianischer Kampftanz,dessen Ursprung auf den afrikanischen
N´Golo zurückgeführt wird.Capoeira wurde während der Kolonialzeit in
Brasilien von aus Afrika eingeschifften Sklaven praktiziert und weiterentwickelt.
Die afrikanischen Elemente verschmolzen im Laufe der Jahre zusätzlich mit
Einflüssen anderer Kampfkünste.
Inhaltlich ist Capoeira von drei Ebenen geprägt,der Musik und der ,,Roda" als
gesellschaftlichem Rahmen,in dem der Kampf stattfindet.Die Kampftechniken
selbst zeichnen sich durch extreme Flexibilität aus;es gibt viele Drehtritte,eingesprungene Tritte und Akrobatik.Traditionell wird zu den Kämpfen
Musik gespielt,diese folgt einem Endlos-Rhythmus in verschiedenen Variationen;dazu werden passende,häufig noch aus der Zeit der Sklaverei stammende Lieder gesungen.
Die Kämpfe finden immer in einer Roda statt.Diese Roda besteht aus einem Kreis
von Capoeiristas und den Musikern.Immer zwei Capoeiristas kämpfen in der Roda,wobei in der Capoeira für einen Kampf der Begriff ,,Spiel" verwendet wird.Eine Roda ist besonders beeinflusst von der archaischen Wucht,die der Capoeira ausstrahlt.
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Samba (Tanz)

Ursprünglich ist Samba ein Sammelname für viele Tanzformen,die im 19.Jahrhundert von afrikanischen Sklaven aus dem Kongo,den westlichen Sudan und Angola in ihre neue Heimat Brasilien eingeführt wurde.Der Rhythmus der getrommelten batuques gilt als Ursprung der Sambamusik,der samba de roda,einKreistanz gilt als Ursprung des heutigen brasilianischen Samba.
1910 kam die Maxixe,ein dem Tango Argentino verwanter enger Paartanz,aus Brasilien nach Europa,konnte sich dort jedoch nicht durchsetzen.Unter dem Name ,,Samba´´ tauchte die Maxixe 1924 und 1925 in Turnierprogrammen wieder auf,wiederrum ohne großen Durchbruch.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Samba zum festen Repertoire jeder Tanzkapelle.Im beginnenden ,,Wirtschaftswunder´´ 1948/49 ereichte die Samba in einer sehr vereinfachten Form große Popularität: ,,Am Zuckerhut,am Zuckerhut,da gehts den Senoritas gut´´,Ay ay ay Maria,Maria aus Bahia´´- zu letzterem Schlager gab es viele Parodien und 1950 sogleich: Ay ay ay Korea,der Krieg kommt immer Näher´´.
Die Tanzschulen nahmen Samba mit Erfolg in ihr Programm auf.1959 wurde Samba in das Turnierprogramm der lateinamerikanischen Tänze aufgenommen.
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Gewässer
Der mit Abstand wichtigste Fluss Brasiliens ist der Amazonas,größter und längster Fluss der
Erde (zwischen 6850 und 7250 km),mit seinen Nebenflüssen.Die bedeutesten Zuflüsse sind der Rio Purus,der Rio Negro und der Rio Tapajos.
Im Osten an der Grenze zu Argentinien befindet sich der Fluss Iguacu mit dem gleichnamigen Nationalpark.Darin die Iguacu-Wasserfälle,welche drei mal größer als die Niagarafälle sind.Der Parano (3.998 km ) ist wegen des zweitgrößten Wasserkraftwerkes der Welt (Itaipu) bekannt.
Die Lagoa dos Patos bei Porto Alegre ist mit über 10.000 qkm die größte Lagune Brasiliens und die zweitgrößte Südamerikas.Danach kommt die weniger als halb so große Lagoa Mirim,südlich der
Stadt Rio Grande.
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Geographie
Brasiliens Landschaft ist geprägt von ausgedehnten Regenwäldern des Amazonas-Tieflands im Norden und Hochebenen,Hügeln und Gebirgen im Süden.Während die landwirtschaftliche Basis des Landes in den Savannengebieten des Mittelwestens liegt,lebt der Großteil der Bevölkerung in der Nähe der Atlantikküste,wo sich auch fast alle Großstädte befinden.
Wichtige Städte und Großräume
Die bevölkerungsreichsten Großräume (jeweils mit ihrer Hauptstadt) sind Sao Paulo mit ca.20,5 Mio. Einwohner,Rio de Janeiro mit ca. 11,5 Mio.,Belo Horizonte mit ca. 4,4 Mio.,Porto Alegre mit ca.
4 Mio.,Recife mit ca. 3,6 Mio.,Fortaleza und Salvador da Bahia mit jeweils ca.3,4 Mio.,und
Brasilia mit ca. 2,3 Mio. Einwohnern.
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Klima
Das Klima Brasiliens,das zwischen 5 Grad nördlicher Breite und 34 Grad südlicher Breite liegt,ist überwiegend tropisch mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen der Temperaturen.Nur im subtropischen Süden herrscht ein gemäßigteres Klima.Besonders im feuchten Amazonasbecken gibt es reichhaltige Niederschläge,man findet jedoch auch relativ trockene Landstriche mit teilweise lang anhaltenden Dürrezeiten,besonders im Nordosten des Landes.In den höheren Lagen im Süden Brasiliens fällt im Winter der Niederschlag gelegentlich als Schnee.
Im Süden befindet sich an der Grenze zu Bolivien und Paraguay ein ausgedehntes Feuchtgebiet,
das Pantanal.
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Bevölkerung
Die brasilianische Bevölkerung ist sehr jung.Es sind 28,2% unter 15 Jahre alt,65,8 % sind 15 bis 64 Jahre alt und nur 6,0 % über 65.Das mittlere Alter beträgt 27,4 Jahre,die mittlere Lebenserwartung liegt bei 71,4 Jahre.
2004 betrug die Geburtenziffer 19,5 Neugeborene auf 1.000 Einwohner.Die Durchschnittliche Kinderzahl je Frau betrug 2,1.Die Sterbeziffer betrug 6,7 auf 1,000 Einwohner.
Die Lebenserwartung lag 2004 bei der männlichen Bevölkerung bei 65,4 Jahren und bei der weiblichen Bevölkerung bei 73,3 Jahren.
83,3 % der Bevölkerung leben im Jahr 2004 in den Städten,die sich durch rasantes Wachstum und Wildwuchs auszeichnen;in den Ausenbezirken bilden sich Favelas genannt Armensiedlungen.
Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist in kaum einenm Land so groß wie in Brasilien.So waren bis 1998 2,8 % der Bauern Großgrundbesitzer mit zusammen 57 % der gesamten Agrarfläche,wohingegen 90% der Bauern sich 22% der Nutzfläche teilen müssen.Etwa 5 Millionen Familien gelten als landlos.Den schwersten Stand haben dabei Afro-Brasilianer,bei denen Armut,Säuglingssterblichkei und Diskriminierung wieder zunehmen.Nicht viel besser ergeht es den Indios.Ein Gleichstellungs-und Anti-Hunger-Programm gilt seit 2003.
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Tourismus
Der Tourismus ist in Brasilien noch nicht sehr bedeutend und macht nur etwa 0,5% des Bruttosozialprodukts aus,der weldweite Durchschnitt liegt bei 10%.Die jährliche Besucherzahl liegt bei etwa 4,8 Millionen.Beliebt sind vor allem die Strände und der Karneval von Rio de Janeiro,die Hauptstadt Brasilia,das Amazonasbecken,der Nordosten mit seinen Stränden und Kulturen und die Wasserfälle von Iguacu.Die relativ geringe Anzahl an Touristen ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen.Die Infrastruktur muss ausgebaut werden.Die In-und Auslandflüge sind teuer,da es im ganzen Land noch wenig Charterflüge gibt.Der Nordosten,sehr beliebt bei Inlandtouristen,wird langsam von denEuropäern enteckt.Nicht nur die Natur und die reiche Kultur sondern auch die Entfernungen spielen eine Rolle.Fortaleza,zum Beispiel,liegt ca. 7 Flugstunden von Lissabon und ca. 8 Flugstunden von Madrid entfernt.Es gibt mittlerweile direkte Flüge (sowohl Charter- als auch Linienflüge) aus verschiedenen europäischen Stätden nach Fortaleza,Natal,Recife und Salvador.ab Kap Verde mit der TACV fliegt man weniger als 4 Stunden nach Fortaleza.Es gibt auch Direktflüge aus Cayenne (franz. Guayana) und Helsinki,zum Beispiel.
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Kulinarisches
Aufgrund der Größe des Landes ist es schwierig,die brasilianische Küche zu definieren.Es ist gesichert,dass sie durch die portogiesische Kolonisation beeinflusst wurde.Als Nationalgericht gild die, Feijoada mit Reis,ein Bohneneintopf mit schwarzen Bohnen mit allerlei Fleisch.Üblicherweise wird Feijoada mit Reis,Farofa (ein Maniokmehl) und Orangenscheiben serviert.Wegen des grossen Abstands zwischen den Orten sind die Verpflegungsstationen an Fernstraßen wichtig.Hir wird zwischen kommerziell betriebenen Sackbars mit großem Angebot an Sandwiches und anderen einfachen Gerichten und kleinen, familiären Haltepunkten,die meist nur ein Gericht (Reis,Kartoffeln oder Bohnen mit einer Fleischsorte)bieten.
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verf.brasileiro

 

 

 

 

 

 

 

 





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